Die sensomotorische Sporteinlage.

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Mit fischEinlagen durch die Wüste - ohne Achillessehnenbeschwerden

Sascha Gramm ist Freizeitläufer. Ein verrückter obendrein – im positiven Sinne. Zuletzt lief er durch die Wüste Gobi. Beim Training für dieses anstrengende Laufspektakel plagte die Achillessehne.

„Ich habe selbst erst einmal dran herumgedoktert und es wurde nicht besser. Dann lernte ich Hubert Karl auf einer Trainerweiterbildung kennen“, so Gramm. Hubert Karl, bekannter Ultraläufer, Lauftherapeut und fischPartner, nahm Gramm unter seine Fittiche, trainierte ihn, versorgte ihn mit „fisch“ und machte ihn besser. „Ohne die fische wäre der Lauf durch die Wüste kaum möglich gewesen. Gesunde Füße sind das non-plus-ultra, dazu gehören auch Mosaiksteinchen, wie der richtige Schuh und die passende Einlage“, berichtet Gramm. „Der Lauf selbst war ein prägendes und einmaliges Erlebnis, sportlich wie menschlich“, erzählt er. So lernte Gramm zum Beispiel zwei Frauen aus Afghanistan unter den Startern kennen, die in ihrer Heimat nur des nachts trainieren durften, da ihnen sonst harte Strafen gedroht hätten. Eine von ihnen packte die Strecke, die andere lief mit einem von Blasen übersäten Fuß und unter dem Jubel der rund 250 Starter, die ihr damit Respekt zollten, ins Etappenziel und musste dann unter Tränen abbrechen. Auch die Natur war beeindruckend. So sandig wie erwartet war der Lauf dann nämlich gar nicht. Noch heute denkt Gramm beim Geruch von Lavendel sofort an die im prächtigen Violett blühenden Lavendelfelder entlang der Strecke. „Der Sport vermittelt einem so unendlich viel und zeigt einem zugleich, dass vieles nicht selbstverständlich ist. Wir genießen in Deutschland das Privileg, zu trainieren, wann wir wollen – uns geht es so gut. In der Wüste sah ich Nomaden, die über den harten Winter ihre einzige Einnahmequelle, das Vieh, verloren hatten. Trotzdem strahlten sie uns an, klatschten uns ab. Nichts ist heute selbstverständlich“. Im kommenden Jahr wird Gramm 40 Jahre alt. Dafür plant er die Teilnahme an einem Lauf „down under“, über 520 km, in neun Etappen an 10 Tagen. Wir drücken die Daumen und bleiben dran.

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