Die sensomotorische Sporteinlage.

Schuh Sedlak Minden

Interview mit Thomas Wittig

fisch-im-Schuh: "Herr Wittig, Sie sind schlechthin der Durchstarter des Jahres 2013. Gerade mal 7 Monate mit fisch aktiv und schon im kollegialen Zweikampf mit unserem Top-fischPartner Drucklieb aus Hamburg. Dazu Gratulation und gleich die Frage hinterher – wie haben Sie das in so kurzer Zeit hinbekommen?"

Thomas Wittig: "Weil ich mich damit auseinandersetze. "

fisch-im-Schuh: "Geniale Antwort (lacht)! "

Thomas Wittig: "Sie lachen. Das ist so. Daher dauert unsere Analyse auch 45 Minuten bis zu einer Stunde – und das mache ich hier ganz alleine. Mit der Thematik habe ich mich ja dank Proprio schon länger beschäftigt. Ihre Frau Grabinski hat mich dann auf der Messe in Leipzig einfangen und gesagt, mach das jetzt. Ich muss sagen, die Resonanz ist durchweg sehr positiv. Kann ich nicht anders sagen. Sowohl Altkunden, als auch Neupatienten kommen super mit dem Produkt zurecht. fisch ist einfach noch individueller, als die normalen Sensos."

fisch-im-Schuh: "Minden ist eine sehr alte und traditionsreiche Stadt, um 800 gegründet und Ihr Geschäft liegt im wahrsten Sinne des Wortes im Herzen der Stadt. Erzählen Sie uns doch einmal kurz etwas zur Entstehungsgeschichte."

Thomas Wittig: "Das Schuhhaus in Minden gibt es bereits seit 75 Jahren, angefangen hat man hier mit klassischen Schuhreparaturen. Vor zweieinhalb Jahren habe ich dann das Geschäft von meinem Vorgänger übernommen. Vorher saß ich in Bad Salzuflen, dieses Geschäft sollte eigentlich als Zweigstelle dienen. Minden war als Hauptgeschäft gedacht. Unter anderem kam es durch Auflagen der Kassen (Präqualifizierung Anm. d. Red.) nicht dazu. Im Nachhinein kann ich sagen „gut so“, denn ich hätte gar keine Zeit für eine Zweigstelle."

fisch-im-Schuh: "War die Umstellung groß?"

Thomas Wittig: "Es gab wenig Unterstützung seitens der Stadt. Das ist schon etwas traurig, da man als Neuling im wahrsten Sinne des Wortes auf sich allein gestellt ist. Wenn man in Minden nicht Eigeninitiative an den Tag legt, ist man hier definitiv verloren. Den Umzug habe ich damals mit der ganzen Familie vollzogen und ich kann wirklich nicht klagen, habe es bislang nicht bereut. Klar, die Zielgruppe ist eine andere. Vorher haben wir im Kurort fast ausschließlich Maßschuhversorgungen durchgeführt. Kurgäste ticken völlig anders. Hier in Minden sind es mehr die Vereine. Dort reinzukommen ist allerdings alles andere als leicht. Unser Wachstum kommt ausschließlich durch Mundpropaganda zustande. Für die klassische Kundenakquise bin ich nicht geschaffen. Es liegt mir einfach nicht, Bittsteller zu sein. Anfangs hatten wir einen Partner für die Laufschuhversorgung, daraus ist am Ende nicht viel geworden. Ich mache quasi alles alleine. Leider kommen die Sportler immer noch erst dann, wenn es weh tut. Doch ein Sportler zog immer den nächsten nach sich. Und jetzt läuft es prima. "

fisch-im-Schuh: "Als DAS Fachgeschäft für Mode- und Komfortschuhe bieten Sie für jeden Fußtyp die passenden Schuhe. Wie kam es dazu, dass dem Thema Sport eine solch tragende Rolle im Konzept zukam und was haben Sie unternommen, um diesen Status bzw. ein entsprechendes Profil zu erlangen?"

Thomas Wittig: "Unser angeschlossenes Schuhgeschäft ist eigentlich nur Beiwerk, meine Frau ist erfahrene Schuhverkäuferin und kümmert sich um dieses Thema. Ich mache nur Orthopädie und dieses aus Leidenschaft. Denn es gibt immer wieder super Erfolge bei der Versorgung. Zum anderen ist der Beruf nicht nur mein Beruf, sondern gleichzeitig mein Hobby, in dem ich richtig aufgehe. Um das angesprochene Profil zu erlangen, legen wir von Beginn an sehr viel Wert auf eine vernünftige fachkundige Beratung, im Schuhkauf wie auch in der Orthopädie bzw. Einlagenversorgung. Wir schauen uns alles ganz genau an, nehmen jeden Kunden ernst, mit oder ohne Probleme. Bei uns kann sich der Kunde oder Patient nicht einfach etwas aussuchen, geschweige denn, dass wir aus der hohlen Hand entscheiden, wie wir ihn versorgen. In Minden legen die Leute sehr viel Wert auf gute und nachhaltige Beratung. Daher ist auch die Analyse entsprechend lang. Der Schwerpunkt liegt klar in der Beurteilung des gesamten Krankheitsbildes. Bewegung, Scan, Laufbandanalyse, Platte für die Standbelastung und das Innenschuhmesssystem kommen zum Einsatz. Und die Leute möchten natürlich auch erklärt haben, was da passiert. Das dauert seine Zeit und ist auch oft der Grund, warum ich den fischCheck meist erst abends ausfülle und absende oder halt auch mal am Sonntag. "

fisch-im-Schuh: "Weihnachten steht vor der Tür. Auch die die Zeit des Helfens und Schenkens. Schenken Sie uns abschließend noch eine Anekdote aus der Versorgung in der Sie jemandem helfen konnten?"

Thomas Wittig:" Jemandem? Mehreren (lacht). Fisch ist herrlich individuell, bringt Entlastung. Ich habe keine Erklärung dafür wie es funktioniert, aber wir versorgen viele Rheumatiker, verschaffen Ihnen mit fisch Entlastung im Alltag. Es funktioniert, wenngleich ich viele Diskussionen zum Thema hatte. Die Patienten können plötzlich wieder Ihre täglichen Besorgungen machen. Natürlich können wir mit fisch nicht das Rheuma heilen, aber durchaus die Schmerzsymptomatik behandeln. "

fisch-im-Schuh: "Wow. Und was wünschen Sie sich zu Weihnachten?"

Thomas Wittig: "Das klingt jetzt vielleicht etwas hochnäsig, aber ich bin wunschlos glücklich. Es läuft und es kann nur noch besser werden."

fisch-im-Schuh: "Dann bedanke ich mich für die offenen Worte und möchte mit einem Zitat von Peter Hahne schließen, ein bekannter und übrigens aus Minden stammender Autor, der einmal sagte „Nur Leute mit Profil hinterlassen Spuren“. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Ihrer Familie und Mitarbeitern schöne und erholsame Weihnachtsfeiertage, einen guten Rutsch sowie einen erfolgreichen Start in ein schuh- und einlagenreiches Jahr 2014"

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