Die sensomotorische Sporteinlage.

Schneider & Piecha Offenbach

Interview mit Christopher Mayer

fisch-im-Schuh: "Wow! Insgesamt darf man Euch inzwischen durchaus, ohne dabei dick aufzutragen, als das größte und erfolgreichste Haus dieser Art in der Region bezeichnen. Wie hat denn alles angefangen?"

Christopher Mayer: "1947. Damals gründeten die beiden Herren Orthopädiemeister Schneider und Piecha das Unternehmen in Offenbach. Wir gehörten damit quasi zu den Offenbacher Unternehmen der „ersten Stunde“. Am Anfang haben wir den zahlreichen Kriegsversehrten mit Prothesen und anderen Hilfsmitteln das Leben erleichtert. Im Laufe der Zeit hat sich der Kundenkreis dann immer mehr erweitert. 1975 übernahm mein Vater, Franz Mayer, das Geschäft. Meine Mutter stieß 1980 mit dem Thema Stoma- und Wundtherapie dazu. In enger Zusammenarbeit mit dem Klinikum Offenbach, wo wir eine Filiale betreiben, spielt der Bereich der Stomatherapie inzwischen eine sehr große Rolle. Mittlerweile sind wir auch im Reha- und Carebereich erfolgreich tätig und bieten zudem Sonderleistungen, wie Seminare und Fortbildungsprogramme für Krankenkassen, Kliniken und Patienten in unserem hauseigenen Schulungszentrum an."

fisch-im-Schuh: "Und Sie selbst?"

Christopher Mayer: "Ich selbst bin Sensomotorik Therapeut und Sportorthopädietechniker und stieß erst im WM-Jahr 2006 dazu, quasi direkt nach meiner Ausbildung. Als Sanitäter der Bundeswehr durfte ich viele Sportler versorgen, habe zahlreiche Bewegungsanalysen durchgeführt und das Ganze hat sich dann zu meinem Fachgebiet entwickelt. Mit meinem Start begann also auch der Sport eine Rolle im Unternehmen zu spielen. Mein Interesse an Biomechanik und Bewegungsanalytik hat mich letztes Jahr sogar bis nach Los Angeles ins Movement Performance Institute geführt. Aber das ist eine andere Geschichte."

fisch-im-Schuh: "Da führte an fisch-Fitness im Schuh natürlich kein Weg vorbei (lacht)."

Christopher Mayer: "Im wahrsten Sinne des Wortes. Auf der Messe in Leipzig habe ich Euch näher kennen- und schätzen gelernt. Der Einstieg fiel also leicht."

fisch-im-Schuh: "Das Angebot in Eurem Hause ist ja sehr reichhaltig und mit vielen Spezialgebieten gespickt. Spielt da der Sport und natürlich fisch-Fitness im Schuh noch eine größere Rolle?"

Christopher Mayer: "Eine sehr große und tragende Rolle, schließlich ist es mein persönlicher Hauptbereich. Es stellt auch eine besondere Anforderung dar. Gemeinsam mit einem Sportorthopädietechniker und einer Dipl. Fitness-Ökonomin betreuen wir viele Sportler und Schmerzpatienten, führen unter anderem auch Lauf- und Sprunganalysen Analysen für Basketballer oder Volleyballer durch."

fisch-im-Schuh: "Als offizieller Sponsor der Deutschen Spitzensportler habt Ihr Euch auch in Sachen Netzwerk gut aufgestellt. War diese Form der Kooperation sofort hilfreich und seht Ihr sie als empfehlenswert für unsere anderen fischPartner?"

Christopher Mayer: "Richtig, wir sind dort gelistet und versorgen darüber viele Sportler, vornehmlich mit Bandagen, da sie diese nicht bezahlen müssen. Es ist in jedem Fall eine Empfehlung für alle anderen Partner! Über die Kooperation wurden auch zahlreiche Analysen vermittelt, aus anderen Sportarten, die wir teilweise gar nicht auf dem Schirm hatten."

fisch-im-Schuh: "Ihr habt aktive Fußballer in den Reihen der Mitarbeiter. Ist das ein großes Thema bei Euch?"

Christopher Mayer: "Fußball ist immer ein Thema (lacht). Wir versorgen einige Spieler der Offenbacher Kickers, aber gerade bei den Profis ist es immer schwierig. Häufig soll die Leistung kostenlos sein. Da ist der Breitensport viel interessanter. Wir kicken selbst ab und zu mit Kollegen, mein Vater ist mit seinen 65 Lenzen immer noch aktiv und mein Kollege Marcel Kempf spielt als Torhüter im Verein."

fisch-im-Schuh: "Und damit ward Ihr auch die ersten, die sich für das fischAllstar-Team angemeldet haben! Am 20. Juli werden wir somit beim Fußballturnier unseres fischPartners Kocher aus Mannheim eine schlagkräftige Truppe aufbieten können. Abschließend noch unsere Lieblingsfrage – gibt es eine Anekdote aus Deinem Arbeitsleben, die wiederspiegelt, wie viel Spaß und Erfolg man mit dem Thema Sport haben kann?"

Christopher Mayer: "Da fällt mir eine kleine und schöne Geschichte ein. Unser Haus behandelte einmal einen Triathleten. Aufgrund der kniffligen Diagnostik kam mein Kollege auf mich zu und fragte, wie wir ihn am besten versorgen können. Meine Antwort lautete: Definitiv sensomotorisch! Drei Tage später lief besagter Triathlet schmerzfrei einen Marathon. Wie sich herausstellte, war er zudem ein alter Schulkamerad von mir, von dem ich seit über 15 Jahren nichts mehr gehört hatte. Wir sind nun inzwischen sehr gut befreundet."

fisch-im-Schuh: "Solche Geschichten schreibt nur das Leben! Gibt es denn bei all den vielen positiven Entwicklungen noch Platz für Ziele?"

Christopher Mayer: "Immer! Da wir im Umfeld zu den modernsten Häusern zählen, wollen wir in Sachen Bewegungsdiagnostik die Nr. 1 der Region werden und ein Monopol schaffen!"

fisch-im-Schuh: "Dann freuen wir uns, dass wir Euch dabei begleiten dürfen und wünschen alles erdenklich Gute und maximale Erfolge weiterhin!"

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