Die sensomotorische Sporteinlage.

Sanitätshaus Knapp St. Wendel

Interview mit Martin Herrmann

fisch-im-Schuh: "Herr Herrmann, laut Ihrer Firmenwebsite liegt Ihnen mein Wohl am Herzen. Heute wird laut Wetterbericht der heißeste Tag im Jahr und ich durfte dank Herrn Obama heute Morgen ewig im Stau stehen. Mir wäre also wohl, wenn mich unser Interview bei diesen Temperaturen etwas erfrischt."

Martin Herrmann: "Ein Sprichwort sagt `Ein gutes Gleichnis erfrischt den Verstand´. Ich werde also demnach einige fischAnekdoten zum Besten geben. Dann wird´s `wohl gehen´ (lacht)."

fisch-im-Schuh: "Dann drehen wir den Spieß dieses Mal um und ich beginne mit der Frage, wie kamen Sie zu fisch – Fitness im Schuh?"

Martin Herrmann: "Ich hatte fisch schon lange vor meiner Tätigkeit im Sanitätshaus Knapp im Auge und bin quasi ein Überzeugungstäter. Seit 22 Jahren spiele ich aktiv Fußball beim SV Merchingen, ein kleiner aber feiner Dorfverein. Lange habe ich mich mit Wadenverhärtungen und daraus folgenden Wadenkrämpfen und Muskelfaserrissen herumgeplagt. Fisch hat mir letztlich geholfen, die Probleme abzustellen und ich spiele heute krampffrei."

fisch-im-Schuh: "Da haben wir einiges gemeinsam. Apropos Fußball – wollen Sie nicht unser fischAllstar-Team beim Kocher Cup am 20. Juli in Mannheim unterstützen? Welche Position spielen Sie denn?"

Martin Herrmann: "Na klar, gern. Ich spiele Mittelstürmer."

fisch-im-Schuh: "Ein Traum. Das Team nimmt Formen an. Aber kommen wir doch mal zurück zum Unternehmen. Können Sie uns kurz und „KNAPP“ die Firmengeschichte zusammenfassen?"

Martin Herrmann: "Welch ein Wortspiel. (lacht) Vor rund 60 Jahren hat Felix Knapp das Unternehmen gegründet. Der Schwerpunkt lag anfangs im Sanitätshausbereich und Großorthopädie. 1995 hat er das Unternehmen an seine Tochter übergeben, die dieses seither gemeinsam mit Ihrem Mann Stefan Weiskircher leitet und den Rehabereich eingeführt hat. Das klassische Sanitätshauskonzept hat schon immer eine Rolle gespielt und als ich vor dreieinhalb Jahren dazu stieß, durfte ich den Bereich der Orthopädie-Schuhtechnik aufbauen. Aktuell arbeiten rund 50 Mitarbeiter im Hause. Soweit."

fisch-im-Schuh: "Was haben Sie gelernt, wenn ich fragen darf?"

Martin Herrmann: "Sie dürfen. Ich bin Orthopädie-Schuhmachermeister. Das Handwerk habe ich 1987 in Dillingen bei der Firma Kramp erlernt und war dann zehn Jahre bei einem kleinen Unternehmen im gleichen Ort als Geselle tätig. 2000 folgte dann die Meisterschule in Frankfurt, anschließend drei Jahre Auslandserfahrungen in Luxemburg und vier Jahre in Zweibrücken. Seit 2009 bin ich nun im Hause Knapp tätig."

fisch-im-Schuh: "Das Sanitätshaus Knapp hat auf den Strukturwandel im Gesundheitssystem reagiert und sich einem örtlichen Firmenverbund angeschlossen. Können Sie uns kurz den genauen Hintergrund erläutern?"

Martin Herrmann: "Nun, im Grunde genommen geht es darum, dem Kunden oder Patienten alles aus einer Hand bieten zu können. Dazu haben wir uns mit der VARITEC AG und dem Sanitätshaus VPLUS Care zusammengeschlossen, um Synergieeffekte zu nutzen. Gerade der gute Kontakt zu den Ärzten ist uns in Hinblick auf diese Kooperation wichtig."

fisch-im-Schuh: "Netzwerke sowie auch Kooperationen sind für den Erfolg mit fisch – Fitness im Schuh wichtig? Wie kam es letztlich für Euch zur Zusammenarbeit und wie waren die ersten Schritte?"

Martin Herrmann: "Ich habe mich von Beginn an für Springer und EASYCAD entschieden. Mit den Proprio-Einlagen haben wir schnell erste Erfolge in der Versorgung gefeiert. Mein Chef fuhr dann nach Berlin und war hellauf begeistert von Eurem Laufstudio. 2010 auf der Messe in Leipzig haben wir uns dann für die fischPartnerschaft entschieden, um den nächsten Schritt zu gehen. Natürlich präsentieren wir uns mit dem Thema auch im Rahmen örtlicher Laufveranstaltungen, wie beispielsweise dem St. Wendel Marathon. Es ist schön zu sehen, dass viele Besucher als Kunden wiederkommen."

fisch-im-Schuh: "Die Anekdote über Sie als Überzeugungstäter war für mich persönlich sehr erfrischend. Haben Sie abschließend noch eine weitere kleine Erfolgsgeschichte für unsere Leser?"

Martin Herrmann: "Ich könnte so einiges berichten. Wir versorgen zum Beispiel eine Sportlerin bei den Paralympics mit fisch und sie erreichte zuletzt das 800 m Finale. Aber das Ereignis, das wohl immer hängenbleiben wird, war auch gleichzeitig mein erstes positives Feedback. Wir haben eine Marathonläuferin mit Euren Proprios versorgt. Unabhängig davon, dass wir ihre Hüft-, Knie- und Fußprobleme in den Griff bekommen haben, konnte sie innerhalb von einem Jahr ihre Bestzeit um sechs Minuten verbessern. Mittlerweile läuft sie glücklich und gesund mit fisch – Fitness im Schuh."

fisch-im-Schuh: "Martin Herrmann, vielen Dank für das erfrischende Interview und weiterhin viel Erfolg!"

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