Die sensomotorische Sporteinlage.

Sanitätshaus Carstens Stuttgart

Interview mit David Eberle

fisch-im-Schuh: "Herr Eberle, ich sinniere noch immer über die beiden sich abwechselnden Bilder auf der Startseite Ihrer Website. Was sollen der lichtdurchflutete Wald sowie der Blick auf die Fassade Ihres Unternehmens symbolisieren?"

David Eberle: "Wir wollen damit grundsätzlich ein freundliches und kompetentes Bild vermitteln. Wir kümmern uns um unsere Kunden und man soll sich bei uns wohlfühlen. Das ist uns sehr wichtig."

fisch-im-Schuh: "Erzählen Sie uns doch einmal kurz etwas zur Entwicklung des Hauses und seit wann Sie dabei sind."

David Eberle: "Ich selbst bin erst seit Juli letzten Jahres dabei, durfte jedoch schon vorher viel Erfahrungen mit fisch sammeln. Einst habe ich klassisch mit Euren Proprios versorgt, unsere Sportversorgung war allerdings noch nicht ausgereift. So habe ich angefangen, ein Lauflabor aufzubauen und plötzlich ging der fischBoom los, den ich dann mit in diese Firma getragen habe. Hier haben wir nun ein schönes und modernes Lauflabor, das sogar über einen integrierten Rückenscanner Bilder von der Wirbelsäule und dem Becken bei bis zu 12 km/h auf dem Laufband darstellen kann. Damit haben wir ein klares Alleinstellungsmerkmal und sind mit der Herstellerfirma Diers als „Versuchskaninchen“ an der Weiterentwicklung der Technik und Software beteiligt. Im neuen Gesundheitszentrum Stuttgart Ost haben wir auf ca 3500qm unsere einzelne Bereiche optimal aufgestellt und wachsen ständig. Eine Integration von Orthopäden, Physiotherapeuten, (Sport) Chiropraktor und Radiologie ist gerade am Entstehen."

fisch-im-Schuh: "Sie stellen in Ihrem Versorgungskonzept den Mensch in den Mittelpunkt. Das macht sich besonders in punkto Überleitmanagement deutlich. Haben Sie diesen Begriff selbst kreiert?"

David Eberle: "(Lacht). Die Definition wurde übernommen. Es bedeutet, dass wir übergreifend individuell betreuen, beraten und versorgen. So machen wir dies beispielsweise in Zusammenarbeit mit Stuttgarter Krankenhäusern, ebenso mit Pflegediensten, in der Beratung von Ärzten oder in der Wohnraumberatung der Angehörigen z.B. von Schlaganfallpatienten."

fisch-im-Schuh: "Nochmals auf Ihre Website zurückkommend – man findet dort wenige Informationen zum Thema Einlagen, geschweige denn zum Sport. Wie findet sich das Thema im Geschäft wieder?"

David Eberle: "Unsere Website wird gerade dahingehend überarbeitet. Das wird eine ganz tolle Lösung und man darf gespannt sein. Standardeinlagen waren vor meiner Zeit schon ein Thema im Sanitätshaus Carstens, den Bereich Sensomotorik sowie den Sport habe ich jedoch eingebracht. Das war auch einer der Gründe, warum mich das Sanitätshaus Carstens verpflichtet hat. Das Thema Sport ist somit also wirklich auf meinem Mist gewachsen. Wir wollen eine ganzheitliche und vor allem präventive Versorgung im Sport. Ich wehre mich gegen die Aussage, Einlagen seien nur etwas für Leute, die bereits Probleme haben. über die Sensomotorik können wir auch präventiv helfen und letztlich unnötige Verletzungen vermeiden. Das ist vor allem bei Profi-Sportlern oder leistungsbezogenen Freizeitsportlern ein wichtiges Thema. Der Sport-Bereich vermittelt unserem Unternehmen zudem einen frischen Charakter und verbessert das Image. Viele verbinden Sanitätshäuser noch mit Gummistrümpfen und kranken Leuten. Wir wollen auch noch mehr in den Freiverkauf gehen. Daher die geplante, neue und kundenfreundliche Website, die jedem Kunden und Patienten unsere sowie natürlich Ihre Produkt nahebringen soll."

fisch-im-Schuh: "Sind Sie selbst Sportler und gehen Sie mit dem Thema aktiv nach draußen?"

David Eberle: "Ich laufe selbst, klettere gern, fahre Mountainbike und Snowboard. Wir nehmen als Unternehmen allerdings nicht mehr jeden Laufevent mit. Das habe ich lange genug gemacht. Für uns sind gelebte Kooperationen mit Sportvereinen und Laufgruppen viel effektiver. Hier haben wir wirklich präventiv mit Sportlern zu tun. 80% unserer Kundschaft kommen über Empfehlungen von Multiplikatoren, wie Orthopäden, Ärzten, Physiotherapeuten oder Chiropraktikern, bzw. Osteopathen. Wir bauen stetig unser Netzwerk aus, indem wir beispielsweise Sensomotorik-Fachvorträge vor Physiotherapeuten oder Sportbegeisterten halten. Diese springen voll auf das Thema an, da das Konzept Sensomotorik als therapiebegleitendes Hilfsmittel sich absolut bewährt hat. Zudem schalten wir Anzeigen in Vereinsheften, wie z.B. beim Polizeisportverein, Co-Partner vom VfB Stuttgart. Wenn Spiele laufen, ist die Gastronomie die erste Anlaufstätte – dort liegen dann die Zeitungen mit unseren Anzeigen aus."

fisch-im-Schuh: "Wow, da sind Sie aber mächtig umtriebig. Wie viele Mitarbeiter werden denn aktuell bei Ihnen beschäftigt?"

David Eberle: "90 Mitarbeiter."

fisch-im-Schuh: "Gibt es ein schönes Erfolgserlebnis aus der Versorgung mit fisch – Fitness im Schuh, das Ihnen spontan einfällt?"

David Eberle: "Spontan zwei, ein Kniffliges und ein Persönliches. Wir haben jüngst einen Professor versorgt, der regelmäßig beim Marathon in Boston, New York und Stockholm mitläuft. Er hatte starke Achillessehnenprobleme und diese seit rund zwei Jahren mit sich herumgeschleppt. Sein Arzt hat ihm fisch – Fitness im Schuh empfohlen. Er hat die Einlagen bei uns bestellt und zwei Monate lang getragen. Die Probleme waren komplett abgestellt. Das Persönliche – ein guter Freund von mir ist Triathlet, der auf Grund seiner hohen Trainingsbelastung starke Probleme hatte. Wir haben ihn sechs Wochen vor einem Ironman Triathlon-Wettbewerb mit fisch Einlagen versorgt. Vier Wochen lang lief er sich ein und ist beim Wettbewerb problemlos durchgelaufen, war völlig happy."

fisch-im-Schuh: "Unser Konzept passt also absolut bei Ihnen ins Geschäft?!"

David Eberle: "Wir sind vom fischKonzept absolut überzeugt und davon, dass die sensomotorischen Einlagen nur dann perfekte Ergebnisse erzielen, wenn man sich Zeit für Kunden und Patienten nimmt, die individuellen Bedürfnisse und Beschwerden des Sportlers erfragt und vor allem hinterfragt und in die Konstruktion mit einbezieht. Manchmal kann man dem Kunden auch durch Tipps, was den Laufstil oder die Dehnungs-und Kräftigungsübungen betrifft, zusätzlich helfen, länger beschwerdefrei zu laufen, bzw. Sport zu machen. Eine Kontrolle der Einlagen ist uns dabei auch sehr wichtig, um dauerhaft ein optimales Ergebnis zu erhalten. fisch – Fitness im Schuh ist unschlagbar. Ich selbst arbeite mit Euch seit sechs Jahren, pflege ein freundschaftliches Verhältnis nach Berlin, man fühlt sich einfach wohl in der Zusammenarbeit."

fisch-im-Schuh:
"Jetzt bin ich glatt errötet und kann dem nichts mehr hinzufügen. Vielen Dank für das angenehme Gespräch und weiterhin viel Erfolg mit fisch – Fitness im Schuh!"

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