Die sensomotorische Sporteinlage.

Mannl & Hauck Coburg

Interview mit Uwe Hauck

fisch-im-Schuh: "Herr Hauck, schön dass Sie die Zeit gefunden haben. Ich habe mir gerade Ihre wirklich gelungene Website angeschaut und bin sofort über den Slogan gestolpert: `Menschen, die bewegen.´ – steht das für Sie als Dienstleister oder für Ihre Kunden bzw. Patienten?"

Uwe Hauck: "
Das steht für beide Seiten! Heißt, dass wir immer versucht sind, Neues zu bewegen und vor allem auch innovativ tätig zu sein. Wir bewegen uns und wollen auch unsere Kunden zu den unterschiedlichsten Aktivitäten bewegen."

fisch-im-Schuh:
"Das klingt klasse und nicht umsonst wurden Sie daher 2012 mit dem Leonardo Award als bestes Orthopädie-Technik- Unternehmen in Deutschland ausgezeichnet. Wie viel bedeutet Ihnen solch ein Preis?"

Uwe Hauck:
"Das ist natürlich schon eine große Wertschätzung unserer Arbeit, die uns sehr gefreut, stolz gemacht und gleichzeitig beflügelt hat. Man tut solch eine Ehrung immer schnell als reines Marketing ab. Dabei wurde hier wirklich das Gesamtpaket beleuchtet. Neben der Darstellung nach außen wurden Punkte wie Kundenzufriedenheit und die Freundlichkeit unseres Personals getestet. Auch unsere Lieferanten haben uns bewertet. Am meisten hat mich die positive Resonanz unserer Kunden gefreut, die teilweise sogar selbst etwas stolz über die Auszeichnung waren."

fisch-im-Schuh: "
Uns interessiert stets die Unternehmenshistorie unserer Partner. Wie fing alles an und was sind die aktuell interessanten Zahlen, Daten und Fakten zu Ihrem Unternehmen?"

Uwe Hauck:
"Nun, mein Partner Udo Mannl und ich haben als Orthopädiemeister gemeinsam die Meisterschule besucht und irgendwann entstand der Gedanke, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Somit gründeten wir das Unternehmen 1994 in Haßfurt und starteten mit 1,5 Arbeitskräften – einer Halbtagskraft sowie einer Vollzeitverkäuferin. 1996 folgte dann die erste Filiale in Coburg und von da an ist das Unternehmen stetig gewachsen. 1999 hatten wir bereits über 30 Mitarbeiter und 2002 wurde zudem die Schuhtechnik GmbH gegründet, indem wir eine Kollegenfirma integrierten. In 2005 konnten wir endlich das neue Verwaltungs- und Logistikzentrum eröffnet, was dringend notwendig war, da wir platzmäßig und sprichwörtlich aus den Nähten gingen. Inzwischen haben wir vier Standorte mit 74 Mitarbeitern und legen großen Wert auf Innovationskraft und Qualitätsmanagement. Die Schwerpunkte liegen klar in der Kinderversorgung, aber auch im Bereich der Sensomotorik-Therapie mit fisch, je nach Kundenklientel."

fisch-im-Schuh:
"Sie sind bekanntlich im Sportsponsoring unterwegs, fördern Talente, wie den jungen Hochspringer Daniel Hoffmann. Ist der Sport anfangs eher eine reine Herzensangelegenheit gewesen oder gab es vor dem Start der Zusammenarbeit mit fisch – Fitness im Schuh bereits einen wirtschaftlichen Hintergrund?"

Uwe Hauck:
"Natürlich gab es wirtschaftliche Aspekte. Mit unserem Dipl. Lauftherapeuten und weltweit erfolgreichen Ultralläufer Hubert Karl haben wir einen absoluten Spezialisten im Hause, der zum einen Trainer von Daniel war und zum anderen die Verbindung zu diversen Sportvereinen und Einzelsportlern mitbrachte. Wir unterstützen also von Anfang an Sport-, Fußball- und Laufvereine durch Werbung bzw. die Schaltung von Inseraten etc. Das ist gerade für die regionale Struktur ein wichtiger Faktor. Fast immer sind die Vereine personengeführt und in nicht gerade einfachen wirtschaftlichen Verhältnissen. Da helfen wir gern und profitieren nicht zuletzt davon, dass es menschelt und sich Synergien ergeben. Wir haben auch beispielsweise einmal mit Olympiasieger Dieter Baumann einen Laufkurs für Jugendliche und Kinder eines Turnvereines im Rahmen eines Motivationsvortrages durchgeführt. Das hat uns speziell im Bereich der Ganganalyse und Sensomotorik sehr geholfen. Daniel Hoffmann ist hingegen ein ganz junger Kerl, der stark im Kommen ist und sich in der Sportlerszene immer mehr etabliert. Er passt einfach zu uns, weil er sehr bodenständig ist und wir damit auch unsere regionale Verbundenheit zum Ausdruck bringen können. Ansonsten ist Sport immer eine Herzensangelegenheit. So habe ich selbst lange Zeit Fußball gespielt, bin dann mit Beginn der Selbständigkeit zum Laufen gewechselt und heute versuche ich mich im Golfspielen."

fisch-im-Schuh:
"Apropos Fußball - Dortmund oder Bayern, wer macht das Rennen im Champions League Finale? Ihr Tipp?"

Uwe Hauck:
"Ich tippe auf die Bayern. Nein, ich glaube es zu wissen. Sie sind einfach zu stark und gewinnen 3:1."

fisch-im-Schuh: "
So, ich hoffe, dass wir nun nicht über die Hälfte der Leser verloren haben. Mit fisch-im-Schuh sollte, nein MUSS Dortmund einfach das Rennen machen. Wie waren eigentlich die ersten Schritte als fisch-Partner für Sie persönlich?"

Uwe Hauck:
"Sehr positiv. Gerade in Bezug auf die Verbindung der Außendarstellung über Eure Website. Wir bekamen durch die Verlinkung viel positives Feedback. Unsere Kunden sind erfahrungsgemäß immer sehr bemüht, sich zu informieren. Daher ist aus der Zusammenarbeit eine tolle Symbiose entstanden. Fisch hilft uns somit vor allem auch mit den gebotenen Werkzeugen im Alltag. Eine wirklich tolle Geschichte."

fisch-im-Schuh:
"Waren denn auch schnell Erfolge in der Versorgung sichtbar? "

Uwe Hauck:
"Bedingt durch unseren Grundberuf kommen natürlich in erster Linie Menschen zu uns, die bereits Probleme haben. Somit auch die fischKunden. Gerade bei Rücken- und Hüftschmerzen haben wir schnell Verbesserungen erzielen können. Das ist natürlich ganz starke Werbung für uns."

fisch-im-Schuh:
"Höre ich da bereits eine spezielle Zielstellung heraus?"

Uwe Hauck:
"Natürlich. Wir wollen mehr und mehr in den Bereich der Profilaxe stoßen und Sportler dazu motivieren, vorzubeugen. So bieten wir z.B. Schulungen und Informationsveranstaltungen an, um das Thema besser zu transportieren. Eure fischGutscheine sind dort sehr hilfreich und werden von uns natürlich auch bei regionalen Laufevents verteilt. Ich weiß, dass das Thema Profilaxe sehr gewagt ist, aber ich denke, dass gerade mit Hilfe der neuen Medien unsere Kunden immer besser informiert werden und durch das steigende Gesundheitsbewusstsein auch immer offener dafür sind, Geld für die eigene Gesundheit in die Hand zu nehmen. Dafür sprechen nicht zuletzt die Zahlen im Sportfachhandel. Dort haben wir unlängst eine Marktanalyse durchgeführt. Das Kundenpotential ist großartig, in Sachen Sensomotorik war der Fachhandel jedoch eher überfordert. Die Kompetenz liegt bei uns und trotzdem ist unsere Branche in Sachen Sport noch weit hintendran. Hier wollen und müssen wir Fuß fassen. Dafür muss man sich Zeit nehmen und auch einiges investieren. Das kostete zwar viel Energie, doch inzwischen profitieren wir davon."

fisch-im-Schuh:
"Wie wichtig sind Netzwerke in diesem Zusammenhang für Sie?"

Uwe Hauck:
"Ein sehr wichtiger Faktor. Wir sind aktiv dabei, Therapeuten und Ärzte mit ins Boot zu nehmen. Dieser Zusammenschluss ist ein wichtiger wirtschaftlicher Schritt, der für jeden Beteiligten letztlich die Erschließung neuer Kundengruppen bedeutet."

fisch-im-Schuh:
"Dann sind wir gespannt, wie sich das Thema bei Ihnen weiterentwickelt. Vielen Dank für Ihre Zeit und viel Erfolg weiterhin!"

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