Die sensomotorische Sporteinlage.

G&M Orthopädie-Technik Oberursel

Interview mit Dirk Elstner

fisch-im-Schuh: "Guten Morgen, Herr Elstner. Hatten Sie ein angenehmes Wochenende?"

Dirk Elstner: "Guten Morgen. Bedingt. Ich habe quasi das Wochenende im Krankenhaus verbracht, da sich meine Schwägerin durch einen Sturz die Kniescheibe gebrochen hat."

fisch-im-Schuh: "Autsch, da wünschen wir spontan gute Besserung! Ich vermute, Sie haben sogleich Ihr Handwerk helfend eingebracht?!"

Dirk Elstner: "So ist es. Stets im Einsatz für Gesundheit und Mobilität. Dafür stehen im übrigen auch die Initialen unserer Firma – G & M."

fisch-im-Schuh: "In Ihrem Firmenvideo auf der Website kommt außerdem zum Ausdruck, dass Sie sich viel Zeit für Ihre Kunden und Patienten nehmen. Das ist bestimmt keine Floskel."

Dirk Elstner: "Korrekt. Manchmal auch zum Leidwesen unseres Chefs, wenn eine Laufanalyse mal wieder länger als eine Stunde dauert. Aber es lohnt sich. Wir haben dadurch eigentlich keinerlei Rückläufer. Die Kunden und Patienten sind zufrieden und es kommt zu den gewünschten Folgeversorgungen. Da zahlt sich letztlich jede Minute Service aus."

fisch-im-Schuh: "Wie lange spielt denn der Sport schon eine Rolle im Unternehmen."

Dirk Elstner: "Im Grunde seit ich hier bin. Das Thema stand schon eine Weile im Raum, da mein Chef im Rahmen eines Kongresses zum Thema Kind mit sensomotorischen Einlagen in Berührung kam. Als Springer-Kunde habe ich dann alle Ihre Lehrgänge besucht und dort tauscht man sich natürlich auch mit anderen Teilnehmern aus. Die Berichte über fisch – Fitness im Schuh ließen mich besonders aufhorchen und das Thema sensomotorische Einlagen kam über das Ausprobieren bei uns ins Laufen."


fisch-im-Schuh:
"Und was haben Sie genau unternommen, um dieses neue Thema ins Laufen zu bringen?"

Dirk Elstner: "Ich muss ehrlich gestehen, dass wir in erster Linie immer noch hauptsächlich Schmerzpatienten versorgen. Darunter viele Läufer. Fisch – Fitness im Schuh funktioniert somit in erster Linie über Mund-zu-Mund-Propaganda und spricht sich immer mehr herum. Ziel ist es, im nächsten Schritt an die Vereine heranzutreten. Dafür braucht es allerdings Manpower und die könnte es in Kürze sogar aus dem Unternehmen heraus geben. Wir wollen dabei natürlich unbedingt den Qualitätsstandart halten. Das erfordert gute Vorbereitung."

fisch-im-Schuh: "Wie viele Mitarbeiter werden denn aktuell bei G & M beschäftigt?"

Dirk Elstner: "Inklusive der Filialen in Bad Soden, Flörsheim und Oberursel sind es derzeit 25 Mitarbeiter."

fisch-im-Schuh: "Seit wann sind Sie dabei und wie war Ihr Werdegang?"

Dirk Elstner: "Ich bin quasi „wieder“ seit 2009 dabei, durfte bereits für den Vorgänger arbeiten. Damals lief die Firma noch unter dem Namen Sanitätshaus Giebeler. Ich selbst trug als Kind bereits Einlagen und war auch handwerklich begeistert. Als die Frage aufkam, was ich nach der Schule mache, gab meine Mutter mir einen entscheidenden Wink. Sie schickte mich zum örtlichen Sanitätshaus, von dem ich meine Einlagen bezog. Dieses suchte zwar gerade einen Lehrling, aber ich entschied mich zunächst, die Schule zu beenden. Später habe ich dort gelernt. Nach 6 Jahren verließ ich das Geschäft und wechselte zum Sanitätshaus Giebeler, später G & M. Dort arbeitete ich 11 Jahre. Nach einem sechsjährigen Ausflug nach Frankfurt kehrte ich hierher zurück…"

fisch-im-Schuh: "…und verbringen seitdem ganz viel Zeit mit der Lauf- und Ganganalyse."

Dirk Elstner: "Das kann schon mal bis zu 1,5 Stunden dauern. Wir legen großen Wert auf die klinische Untersuchung, gehen ganz spezifisch vor und untersuchen die Gelenke, machen den Beugetest usw. Auf dem Laufband wird erst barfuß, dann in Straßenschuhen und anschließend in Sportschuhen gelaufen. Wir besprechen dann ausgiebig die Analysedaten."

fisch-im-Schuh:
"Das heißt, Sie nutzen auch den langen fischCheck?"

Dirk Elstner:
"Ja, definitiv. Wie gesagt, wir haben quasi keine Rückläufer. Bei kurzen Checks übersieht man schnell etwas und zwischen statischer und dynamischer Analyse liegen bekanntlich Welten."

fisch-im-Schuh: "Sind Sie selbst sportlich aktiv?"

Dirk Elstner:
"Klar. Ich laufe, fahre Fahrrad und Ski. Natürlich stets mit Euren Einlagen, sogar im Skischuh."

fisch-im-Schuh: "Prima! Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spaß?"

Dirk Elstner: "Wenn ich wirklich helfen kann. Ich hatte letztens einen Marathonläufer bei mir, der seit einem Dreivierteljahr unter massiven Knieschmerzen leidet. Ich habe ihn versorgt und gebeten, langsam das Training aufzubauen. Eher zufällig traf ich ihn kurze Zeit später beim Einkaufen und fragte, wie es ihm mit den Einlagen ergangen ist. Er hatte die Einlagen an einem Dienstag erhalten und war bereits am Samstag 25 km gelaufen. Schmerzfrei. So viel zum Thema langsam das Training steigern. Aber solch ein Feedback bestätigt einen persönlich immer wieder. Das macht einfach Spaß."

fisch-im-Schuh: "So soll es bleiben! Dann bedanken wir uns für das Gespräch und wünschen ganz viel Erfolg beim Auf- und Ausbau des geplanten Sportnetzwerkes."

Dirk Elstner: "Danke ebenso."


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